Donnerstag, 24. November 2016

Die rote Trench-Jacke

Gestern beim Me Made Mittwoch habe ich meine neue rote Trenchjacke (Schnitt burdastyle 03-2009-119)  erstmalig gezeigt. An dieser Stelle vielen Dank für die Kommentare. Sie haben mich sehr gefreut.

 
(Ich habe die Fotos noch etwas aufgehellt; das ging leider auf Kosten der Farbe.)

Nähen wollte ich eine solche Jacke aus einem Wollstoff bereits seit einiger Zeit, denn meinen ersten Trench aus einem Baumwollstoff habe ich während der letzten drei Jahre viel getragen und die Idee, mit einer etwas besser wärmenden Version die "Trench-Saison" weiter ausdehnen zu können, hat mir gefallen.

Mit Beginn des Herbstes habe ich auch den Stoff gefunden, der mir für dieses Projekt zugesagt hat. Er ist von Anita Pavani und wird dort als ein strapazierfähiger Gabardine aus 100% Schurwolle beschrieben. Auch die kräftige Farbe fand ich schön, denn ich wollte möglichst nicht das übliche Grau oder Camel. Ich finde, dieses Weinrot hat noch einen kleinen Stich ins Aubergine, was es eher interessanter macht.

Beim Nähen habe ich von meinen hier gebloggten Anmerkungen von der ersten Umsetzung des Schnitts profitieren können. Außerdem hatte ich meine baumwollene Jacke immer als Referenz im Nähzimmer hängen. Meine neue Jacke ist etwa eine Handbreit länger als die erste und ich fürchte, das war der Grund dafür, dass mir ein kleiner Patzer bei der Aufteilung der Knöpfe passiert ist. Das zweite Knopfpaar ist mir nämlich fast unter den Gürtel gerutscht. Das dürfte aber wieder ein Detail sein, das nur mir auffällt.

Gerade habe ich den Gürtel noch etwas gekürzt. Auf den Fotos vom Mittwoch sind sie noch lang, d.h. zu lang. So ist es besser. Aber auch hier habe ich wieder keine passende Schnalle gefunden, so dass ich mich mit einem geknoteten Gürtel begnügen muss.



Den Ärmelriegeln habe ich noch je eine Schlaufe spendiert, da ich von der ersten Jacke, die sie nicht hat, wusste, dass das den Riegel besser an seinem Platz hält.


Die Knöpfe sind vom Stoffhaus am Kö in Kassel. Da ich dort immer mal vorbeikomme, habe ich die Gelegenheit genutzt, denn passende Knöpfe zu finden, war gar nicht so einfach, zumal ich sie ja in zwei Größen gebraucht habe.

Das Nähen dieser Jacke hat durchaus einiges an Zeit beansprucht. Ich habe mal durchgezählt: Der Schnitt hat 45 Teile, die alle erst zusammengesetzt sein wollen. Die Arbeitsstunden habe ich jedoch nicht gezählt; das habe ich noch nie gemacht.



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